Wetterau. „Die Junge Union Wetterau ist sehr zufrieden über den erfolgreichen Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen der letzten zwei Jahre in und an den Wetterauer Schulen“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Wetterau, Sebastian Wysocki. Diese Sanierungsmaßnahmen und Neubauten waren nur möglich, da Bundes- und Landesregierung zusammen 58,4 Millionen Euro in die Wetterauer Schulen investierten. Sehr verwundert zeigten sich die JU–Kreistagsmitglieder über den Abschlussbericht, der auf der letzten Kreistagssitzung den Abgeordneten verteilt wurde. Leider wird in dem Bericht völlig unterschlagen, dass diese Investitionen in die Wetterauer Schulen ohne das Geld von Bund und Land nicht möglich gewesen wären. Stattdessen wird mehrmals darauf verwiesen, welche Arbeit die Kreisverwaltung damit hatte und dass die Baumaßnahmen mit Krediten bis zur Auszahlung der Gelder durch Bund und Land vorfinanziert werden mussten. Sicherlich hat die Kreisverwaltung großartige Arbeit bei der Umsetzung der Maßnahme geleistet, allerdings kann man diese Maßnahme nicht nur auf ein hohes Arbeitspensum reduzieren. Die entstandenen Kosten durch Überbrückungskredite sind eine verschwindend geringe Summe im Vergleich zum nun größtenteils aufgelösten Investitionsstau der letzten Jahrzehnte.
„Es ist mir absolut unverständlich, dass der Bericht in einer solch negativen Form verfasst ist und man das Gefühl bekommt, dass diese Investitionen für den Wetteraukreis geradezu unangenehm wären“, so der JU-Kreistagsabgeordnete Manfred Jordis. Für die Junge Union Wetterau steht fest, dass die 58,4 Millionen Euro sinnvoll und nachhaltig in insgesamt 73 Schulen investiert wurden und so dauerhaft eine Reduzierung vor allem der laufenden Kosten für den Wetteraukreis ermöglichen. „Allein diese Tatsache sollte im Vordergrund stehen und nicht die politisch motivierte Ausblendung des finanziellen Kraftaktes von Bundes- und Landesregierung zum Wohle der Wetterauer Schülerinnen und Schüler“, so Jordis abschließend.